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Ein Stapel Tageszeitungen

Ausschuss lobt Demografie-Check

In der letzten Sitzung des Sozial- und Jugendausschusses wurden die Leitlinien des Demografie-Checks vorgestellt. Der Check soll der Überprüfung zukünftiger städtischer Prozesse dienen und bei der Entscheidung unterstützen, ob ein Vorhaben „demografiefest“ ist. Es ist ein Arbeitsinstrument, mit dem abgefragt wird, ob alle Generationen berücksichtigt werden, Teilhabe ermöglicht wird und das Projekt lebendige Quartiere und das soziale generationenübergreifende Miteinander fördert. „Damit der Check leicht und unkompliziert in die Arbeit einfließen kann, müssen die Anwender nur abhaken und können in freien Feldern selbst Gedanken formulieren, warum sie welche Entscheidung getroffen haben“, erklärt Bürgermeisterin Eveline Breyer in der Sitzung.

Die Ausschussmitglieder lobten die inhaltliche Zusammenführung der Ergebnisse aus dem Demografie-Prozess sowie den Aufbau des Checks. „Eingeflossen sind alle Erkenntnisse des dreijährigen Demografie-Prozesses. Die Reflexionsfragen des Checks sollen dabei unterstützen, die jeweiligen Aus- und Nebenwirkungen von Entscheidungen adäquat wahrnehmen und abwägen zu können“, erklärt Birgit Kleine-Weitzel, die Leiterin des Mehrgenerationenhauses, das die Federführung im Prozess hat. Der Check ist Ergebnis eines Diskussions- und Arbeitsprozesses von Ingelheimer Bürgerinnen und Bürgern, Schülerinnen und Schülern, politischen Vertretern der Stadtverwaltung sowie der Beteiligten aus parallellaufenden städtischen Prozessen.

„Mit dem Check will die Stadtverwaltung einen Beitrag leisten, die erarbeiteten Leitlinien in allen relevanten Entscheidungen zu berücksichtigen“, ergänzt Breyer. „Er soll nach der Verabschiedung im Stadtrat auf der Homepage der Stadt Ingelheim veröffentlich werden und so auch Vereinen und Firmen zur Demografie-Prüfung ihrer Prozesse und Vorhaben dienen.“

Bild: Stadtverwaltung/dtg
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