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Ein Stapel Tageszeitungen

Erster Ehrenamtstag und Verleihung Kleiner König

Der erste Ingelheimer Ehrenamtstag wurde in einem besonderen Ambiente in der kING durchgeführt. Pandemiebedingt wurde die Veranstaltung per Internet übertragen. Die vielen Coronahelden, die im Vorfeld von den Bürgern gewählt worden waren, konnten nur hinter ihren Bildschirmen anwesend sein. In einem abwechslungsreichen kulturellen Programm wurden die Heldinnen und Helden virtuell geehrt.

Ein kurzer Einspielfilm zeigte Bürgermeisterin Eveline Breyer, die stellvertretend für die vielen genannten Helden einige Menschen besucht hatte, die sich in der Coronazeit besonders engagiert haben wie die Jugendfeuerwehr, die mit Onlineangeboten trotzdem weiter trainieren konnten, die Lebensmittelretter, die trotz geschlossener Tafel die Verteilung aufrecht erhielten, eine Familie, die sich um die Nachbarin gekümmert hat oder eine Ärztin, die im Seniorenheim Impfaufklärung und Impfungen durchgeführt hat.

„Jeder war für den anderen da, durch alle Generationen hinweg das hat viele Kräfte freigesetzt und das macht die Stärke von Ingelheim aus“ freute sich Bürgermeisterin Eveline Breyer.

Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung der Demografiestrategie für die Stadt Ingelheim, die in einem mehrjährigen Prozess entstanden ist. In verschiedenen Arbeitsgruppen zu den Themen Stadtentwicklung, Wohnen, Bürgerschaftliches Engagement und Gesundheitsbewusstsein sowie den beiden Querschnittsthemen „Leben im Quartier“ und „Bewegen und Begegnen“ fand ein reger Austausch zwischen Bürgern und Institutionen statt.

„Wir klären im Demografie-Check künftig ab, ob unsere Planungen zur Entwicklung passen oder umgekehrt. Es wird ein selbstverständlicher Prozess werden zwischen Verwaltung, Politik und den Bürgern“ ist Oberbürgermeister Ralf Claus überzeugt von dem erarbeiteten Konzept.

Lediglich die Verleihung des „Kleinen König“, die Ehrung, die üblicherweise Ende Januar während des Karlsempfangs durchgeführt wird, konnte mit einigen wenigen Menschen vor Ort gestaltet werden. Der Verein für Integration und Soziales Heidesheim/Wackernheim erhielt in diesem Jahr die Auszeichnung für bürgerschaftliches Engagement. Der Verein, der aus der „Gemeinsamen Flüchtlingshilfe Heidesheim-Wackernheim“ hervorgegangen ist, kümmert sich seit 2015 intensiv um Geflüchtete. Sie organisieren Wohnungen, Praktika, helfen mit Finanzen, organisieren Nachhilfeunterricht, Deutschkurse, bieten Fahr- und Begleitdienste an. Sehr wichtig ist der Vorsitzenden Eva-Maria Hartmann das „normale Leben“ wie Treffen, Feste und geselliges Beisammensein. Der Verein möchte die Flüchtlinge unterstützen, bis sie sich „selbst integrieren und ihre Wege alleine gehen können“ führte die Vorsitzende in ihrer Dankesrede an. Dieser Weg solle nicht einseitig sein, sondern auch die ansässigen Bürger mitnehmen. Oberbürgermeister Ralf Claus betonte in seiner Laudatio, wie wichtig die Integration in die Dorfgemeinschaft sei, denn „den langen Weg der Integration haben wir noch vor uns“. Es sei dem Verein sehr gut geglückt, von Anfang an die Einbindung in das Ortsgeschehen zu organisieren.

Die gesamte Veranstaltung kann weiterhin in YouToube angesehen werden: Unter www.ingelheim.de/ehrenamtstag/ finden Sie den passenden Link.

Die Vereinsmitglieder sind stolz über die Ehrung. Foto: Stadt/bs
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